Informationen zum neuen Coronavirus (SARS-CoV-2)

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 und die davon verursachte Erkrankung COVID-19 breitet sich zunehmend auch in Deutschland aus. Dies führt bei vielen Menschen zur Verunsicherung. 

 

Auf dieser Seite haben wir für Sie Informationen für Ihren Besuch in unserer Radiologie in Gelsenkirchen Buhr, die wichtigsten Hygienemaßnahmen zur Ansteckungsvermeidung, sowie Informationen zur Lage in Gelsenkirchen und alle wichtigen Links zusammengefasst.

HINWEIS UNSERER ÄRZTE:

BITTE NICHT AUF UNTERSUCHUNGEN UND BEHANDLUNGEN VERZICHTEN!

Ihre Gesundheit ist unser oberstes Ziel.

Bitte verzichten Sie deshalb nicht aus Sorge vor einer Corona-Infektion auf wichtige Untersuchungen und Behandlungen.

Durch umfassende Hygiene- und Abstandsmaßnahmen sorgen wir für Ihre Sicherheit in Ihrer Radiologie Lorenz & Triebe.

Wenn Sie den Verdacht haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben,
melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt / Facharzt.


Die Stadt Gelesenkirchen hat ein Info-Telefon eingerichtet:


Telefon 0209/ 169-5000

Die Hotline ist bis auf weiteres montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 12 bis 16 Uhr geschaltet.

HINWEIS UNSERER ÄRZTE:

Bitte nicht auf wichtige Untersuchungen und Behandlungen verzichten!

Ihre Gesundheit ist unser oberstes Ziel. Bitte verzichten Sie deshalb nicht aus Sorge vor einer Corona-Infektion auf wichtige Untersuchungen und Behandlungen. Durch umfassende Hygiene- und Abstandsmaßnahmen sorgen wir für Ihre Sicherheit.

Ihr Besuch in der Radiologie Lorenz & Triebe

Hygiene ist ein wichtiges Thema im Gesundheitswesen – natürlich auch bei der Radiologie Lorenz & Triebe. Unsere Patientinnen und Patienten sind deshalb bei uns jederzeit gut aufgehoben.

Bitte beachte Sie:

Kommen Sie bitte nur mit einem vorher vereinbarten Termin in unsere Praxis. Sie erreichen uns telefonisch unter der  0209 - 70 26 44 0 oder per E-Mail an info(at)radiologie-lorenz-triebe.de und wir melden uns bei Ihnen zurück.


Wir bitten Sie zudem, ohne Begleitpersonen in die Praxis zu kommen.

Hygiene hat bei uns höchste Priorität – nicht nur in der Erkältungszeit. Die wichtigsten Hygieneregeln wie gründliches Händewaschen und eine Husten- und Nieshygiene gehören bei uns zum Standard. In der aktuellen Situation profitieren nun sowohl unsere Patientinnen und Patienten als auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von unseren hohen Hygiene-Standards.

 

Wir möchten unsere Patientinnen und Patienten sowie Gäste aber bitten, die wichtigsten Hygieneregeln zu beachten: 

 

  • Tragen Sie bitte eine Mund-Nasen-Bedeckung in unserer Praxis
  • Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände
  • Vermeiden Sie es, mit ungewaschenen Händen Mund, Nase und Augen zu berühren
  • Nutzen Sie unser Handdesinfektionsgerät im Eingangsbereich
  • Verzichten Sie auf das Händeschütteln
  • Beachten Sie die Husten- und Nieshygiene
  • Halten Sie im Krankheitsfall Abstand und bleiben Sie zuhause

 

Sollten Sie an starken Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber leiden, bitten wir Sie, sich bei uns telefonisch unter 0209 - 70 26 44 0 oder per E-Mail unter info(at)radiologie-lorenz-triebe.de zu melden. Gemeinsam finden wir eine Lösung. 

 

Diese Hinweise können Sie auch als Pdf-Datei downloaden:
Die wichtigsten Hygieneregeln für Ihren Besuch in der Radiologie Lorenz & Triebe

Was sind Coronaviren?

 

Coronaviren wurden erstmals Mitte der 1960er Jahre identifiziert. Sie können sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere infizieren, darunter Vögel und Säugetiere. Coronaviren verursachen beim Menschen verschiedene Krankheiten.

Viele Eigenschaften des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 sind momentan noch nicht bekannt, zum Beispiel:

 

  • der Zeitraum der höchsten Ansteckungsfähigkeit (Infektiosität),
  • die genaue Zeitdauer,
  • bis nach Ansteckung bei einem Infizierten Symptome erkennbar sind (Inkubationszeit),
  • wie schwer die Krankheit verläuft
  • oder über welchen Zeitraum Erkrankte Viren ausscheiden bzw. noch infektiös sind.

 

Der aktuelle Wissensstand bezieht sich auf erste Beobachtungen sowie auf Rückschlüsse zu Kenntnissen, die über ähnliche Coronaviren (SARS, MERS) vorliegen. Um Wissenslücken zu schließen, werden die neuartigen Viren in verschiedenen Laboren weltweit untersucht, Krankheitsfälle und das Umfeld werden genau beobachtet, analysiert und bewertet. Die dabei erhobenen und ausgewerteten Daten werden auf internationaler Ebene ausgetauscht um die zur Bekämpfung notwendigen Maßnahmen abstimmen und anpassen zu können.

Die Situation entwickelt sich sehr dynamisch. Das Robert Koch-Institut (RKI) beobachtet und analysiert die Lage sehr genau und leitet daraus Empfehlungen für Infektionsschutzmaßnahmen ab, die an die jeweilige Situation angepasst sind. 

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung mit dem neuen Coronavirus schützen?

 

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

 

Was kann ich tun wenn ich mich krank fühle / den Verdacht habe mich mit Corona infiziert zu haben?

Nicht alle, die Erkältungssymptome und Fieber haben, haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. Bitte bedenken Sie, dass aktuell die Erkältungs- und Grippewelle ebenfalls auf dem Vormarsch ist und die Symptomatik sehr ähnlich sein kann. 

 

Wenn Sie dennoch beunruhigt sind und vermuten, sie könnten sich mit COVID-19 infiziert haben, appelliert die Stadt Gelsenkirchen:

Patientinnen und Patienten sollten in diesem Fall nicht ohne telefonische Anmeldung eine Praxis, ambulante Notdienstpraxis oder eine Krankenhausambulanz aufsuchen.

Kontaktieren Sie entweder ihre Haus-/Fachärztin bzw. ihren Haus-/Facharzt oder die Rufnummer 169-5000.

Unter dieser Rufnummer werden lokale Fragestellungen rund um das Corona-Virus beantwortet. Die speziell geschulten Ansprechpartner sind bis auf weiteres montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 12 bis 16 Uhr geschaltet.

Antworten auf häufige Fragen zu neuen Coronavirus

 

Herausgeberin:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Köln

Alle Rechte vorbehalten.

  • Wie funktioniert die Corona Warn-App?

    Seit dem 16.06.2020 ist die deutsche Corona-Warn-App verfügbar. Die App wird vom Robert Koch-Institut für die Bundesregierung herausgegeben. Ein zentraler Bestandteil der Bekämpfung jeder Pandemie ist das Unterbrechen der Infektionsketten. Die Corona-Warn-App kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten und die zentrale Arbeit der Gesundheitsämter beim Nachverfolgen der Kontakte unterstützen. Das RKI nimmt bei der Corona-Warn-App eine Doppelrolle ein: Es leistet einen fachlichen Beitrag bei der Ausgestaltung der App und ist als Herausgeber auch dafür verantwortlich, die Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit sorgfältig zu prüfen.

    Weitere Informationen, darunter Antworten auf häufig gestellte Fragen und aktuelle Kennzahlen der App (z.B. Downloadzahlen) sind unter www.rki.de/covid-19-warnapp und www.coronawarn.app/de abrufbar.

  • Welche Länder/Regionen sind von Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus betroffen?

    Aktuelle Fallzahlen, betroffene Länder und Informationen zu Risikogebieten finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de/covid-19-risikogebiete und www.rki.de/covid-19-fallzahlen.

  • Wie schätzt das Robert Koch-Institut die Lage in Deutschland ein?

    Die aktuelle Einschätzung des Robert Koch-Instituts zur Lage in Deutschland finden Sie unter www.rki.de/covid-19-risikobewertung.

  • Welche Krankheitszeichen werden durch das neuartige Coronavirus ausgelöst?

    Wie andere Erreger von Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall.

    Die Krankheitsverläufe variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis hin zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod.

  • Was ist über die Ursache dieses Ausbruchs bekannt?

    Man nimmt an, dass der Vorläufer des neuartigen Coronavirus von Wildtieren stammt. Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich die ersten Patienten Anfang Dezember auf einem Markt in Wuhan, in der Provinz Hubei, China, angesteckt haben, der am 1.1.2020 geschlossen wurde. Das neuartige Coronavirus erhielt den offiziellen Namen “SARS-CoV-2“, die Atemwegserkrankung, die es auslöst, wird als “COVID-19” bezeichnet.

  • Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?

    Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden (siehe auch Frage „Welche Krankheitszeichen werden durch Coronaviren ausgelöst?“). Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Krankheitszeichen gezeigt hatten. Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob das neuartige Coronavirus auch über den Stuhl verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt.

  • Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht?

    Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten. Laut WHO beträgt diese sogenannte Inkubationszeit im Durchschnitt 5 bis 6 Tage.

  • Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

    Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

  • Wer ist besonders gefährdet?

    Obwohl schwere Verläufe auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten können, haben die folgenden Personengruppen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:

    • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50 bis 60 Jahren)
    • Raucher

    Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:

    • des Herzens (z. B. koronare Herzerkrankung), 
    • der Lunge (z. B. Asthma, chronische Bronchitis), 
    • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen)
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Patienten mit einer Krebserkrankung.

    Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z.B. Cortison).

    Weitere Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf finden Sie unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html.

  • Was ist über COVID-19 bei Kindern und Schwangeren bekannt?

     

    Informationen zu COVID-19 und Schwangerschaft sind im Steckbrief zu COVID-19 im Abschnitt „Demografische Faktoren, Symptome und Krankheitsverlauf“ abrufbar. Umfangreiche Informationen zu COVID-19 und Schwangerschaft darunter FAQ und Kreißsaal-Empfehlungen, stellt die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) zur Verfügung.

  • Besteht die Gefahr sich über importierte Lebensmittel, Oberflächen oder Gegenstände mit dem neuartigen Coronavirus anzustecken?

    Coronaviren, die Atemwegserkrankungen verursachen können, werden in der Regel über Sekrete des Atmungstrakts übertragen. Gelangen diese infektiösen Sekrete an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, könnte auch auf diese Weise eine Übertragung stattfinden. Deshalb ist eine gute Händehygiene wichtiger Teil der Vorbeugung.

    Hingegen ist eine Übertragung über unbelebte Oberflächen bisher nicht dokumentiert. Eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines Erkrankten gehören, wie beispielsweise importierte Waren, Postsendungen oder Gepäck erscheint daher unwahrscheinlich.

    Generell ist das gründliche Händewaschen ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Hygiene und kann vor einer Vielzahl weiterer Infektionskrankheiten wie beispielsweise Magen-Darm Erkrankungen schützen. Unabhängig davon hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung keine Aufgaben im Bereich der Bewertung von Lebensmitteln oder Gegenständen.

    Fragen zu dem Thema gehören in den Zuständigkeitsbereich des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), für das Thema Arbeitsschutz ist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) verantwortlich.

  • Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen für das neuartige Coronavirus zur Verfügung?

    Nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verlaufen schwer, auch bei den meisten in China berichteten Fällen war der Krankheitsverlauf mild. Im Zentrum der Behandlung der Infektion stehen die optimalen unterstützenden Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes Eine spezifische, d. h. gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht derzeit nicht zur Verfügung.

  • Was sollten Personen tun, die Sorge haben, sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt zu haben, oder die aus Regionen zurückkehren, in denen es zu Übertragungen kommt?

    Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich – auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das zuständige Gesundheitsamt kann über eine Datenbank des Robert Koch- Instituts (RKI) ermittelt werden.

    Personen, die sich in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten – auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von Krankheitszeichen der Atemwege, sollten sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten und eine Ärztin oder einen Arzt benachrichtigen. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt zunächst telefonisch kontaktieren. Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihre Reise hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben.

    Für Reisende aus Regionen, in denen Fälle von COVID-19 (das ist die Atemwegserkrankung, die durch das neuartige Coronavirus ausgelöst wird) vorkommen, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie zunächst eine Ärztin oder einen Arzt telefonisch kontaktieren. Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihre Reise hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben. Zudem sollten Sie unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben sowie die Husten- und Niesetikette und eine gute Händehygiene beachten.

    Für alle Flugreisende aus China gilt seit dem 15.2.2020 ein besonderes Verfahren (siehe Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit). Unter anderem werden sie befragt, ob sie Kontakt mit Coronavirus-Infizierten hatten oder sich im Infektionsgebiet aufgehalten haben. Personen an Bord, die offensichtlich krank sind oder eine ansteckende Krankheit haben könnten, müssen gemeldet werden.

  • Was sollten Personen tun, die vor kurzem an einem Ort waren, der jetzt unter Quarantäne steht?

    Um die Weiterverbreitung des neuartigen Coronavirus bestmöglich zu verhindern, ordnen Behörden verschiedener betroffener Staaten an, dass Hotels, Schiffe, Orte, aber auch ganze Regionen für einen gewissen Zeitraum unter Quarantäne gestellt werden. Dies muss kein Anzeichen dafür sein, dass es dort zu Übertragungen gekommen ist. Oftmals handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, die nach Ausschluss eines Verdachts schnell wieder aufgehoben wird.

    Wer davon erfährt, dass ein Ort, an dem er sich kürzlich aufgehalten hat, unter Quarantäne gestellt wurde, sollte sich zunächst über die Medien (z. B. aktuelle regionale Tageszeitung, lokale Radiosender) informieren, aus welchem Grund und für wie lange die Quarantäne verhängt wurde. Oft besteht kein Grund zur Sorge, z. B., wenn der Erkrankte erst angereist ist, nachdem man selbst schon abgereist war, oder der eigene Aufenthalt schon 14 Tage oder länger her ist, ohne dass man Krankheitszeichen entwickelt hat.

    Wenn weiterhin die Sorge besteht, dass eine Ansteckung stattgefunden haben könnte, kann man sich an das zuständige Gesundheitsamt wenden. Dieses kann das individuelle Risiko weiter eingrenzen und ggf. Vorsichtsmaßnahmen empfehlen. Personen, die unter Krankheitszeichen leiden, sollten zunächst eine Ärztin oder einen Arzt telefonisch kontaktieren. Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihren Aufenthalt an dem unter Quarantäne stehenden Ort hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben. Eine weitere Abklärung kann – je nach Schwere der Krankheitszeichen – auch ohne Aufnahme in ein Krankenhaus erfolgen.

  • Warum müssen Kontaktpersonen 14 Tage in Quarantäne?

    Eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Deutschland soll so weit wie möglich verhindert oder zumindest verlangsamt werden. Hierfür ist es notwendig, die Personen, die Kontakt zu Menschen hatten, bei denen das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, möglichst lückenlos zu identifizieren und ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Zeit, die zwischen einer Ansteckung und dem Auftreten von Krankheitszeichen (14 Tage) liegt, in häuslicher Quarantäne zu beobachten. In dieser Zeit ist das Gesundheitsamt mit den Betroffenen täglich in Kontakt, um den Gesundheitszustand zu beobachten und rasch zu handeln, falls Krankheitszeichen auftreten sollten. Gleichzeitig werden die Kontakte der Betroffenen auf ein Minimum reduziert, damit das Virus im Zweifelsfall nicht weiterverbreitet werden kann.

    Für Kontaktpersonen legt das Gesundheitsamt im Einzelfall das konkrete Vorgehen fest. Zu den Empfehlungen kann gehören, zu Hause zu bleiben, Abstand von Dritten zu halten sowie auf eine gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume zu achten und Haushaltsgegenstände wie beispielsweise Geschirr und Wäsche nicht mit Dritten zu teilen, ohne diese zuvor wie üblich zu waschen. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte ein eigenes Badezimmer genutzt werden. Hygieneartikel sollten nicht geteilt werden und die Wäsche sollte regelmäßig und gründlich wie üblich gewaschen werden. Das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, die Benutzung von Einwegtaschentüchern beim Naseputzen und regelmäßige Händehygiene sind wichtig, damit die Viren im Falle einer tatsächlichen Ansteckung nicht unnötig in der Umgebung verteilt werden. Angehörige können die Kontaktperson im Alltag zum Bespiel durch Einkäufe unterstützen. Enger Körperkontakt sollte vermieden werden. Auch können sie helfen, indem sie für gute Belüftung der Wohn und Schlafräume sorgen und auf regelmäßige Händehygiene achten. Oberflächen, mit der die betroffene Person in Berührung kommt, wie beispielsweise Tische oder Türklinken, sollten regelmäßig mit Haushaltsreiniger gereinigt werden.

  • Wo finde ich weitere Informationen?

    Weitere (Fach-)Informationen zum neuartigen Coronavirus sind auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts zu finden.

    Aktuelle Einschätzung zur Sicherheit von Reisenden in betroffene Regionen gibt das Auswärtige Amt.

    Darüber hinaus finden Sie aktuelle Einschätzungen der Lage auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), einige Bundesländer und Krankenkassen haben Hotlines für Bürger geschaltet.