Mammadiagnostik

Die Mammadiagnostik beschäftigt sich mit Erkrankungen der weiblichen Brust. Im Vordergrund stehen dabei die Früherkennung, weiterführende Diagnostik, Therapieunterstützung und Nachsorgediagnostik bösartiger Brusttumoren oder deren Vorstufen. 

Um die Differenzierung zwischen bösartigen und gutartigen Veränderungen zu gewährleisten, setzen wir verschiedene bildgebende Verfahren der Radiologie ein. 

Mit Hilfe moderner, sicherer und schonender Diagnostik können wir unseren Patientinnen in vielen Fällen eine Operation für die histologische Sicherung abklärungswürdiger Befunde ersparen.

Zur Mammadiagnostik zählen:

  • Brustdrüsensonographie
  • Mammographie

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Bitte beachten:

Auf unbestimmte Zeit werden keine nuklearmedizinischen Untersuchungen durchgeführt.

 

MVZ Radiologie Dr. Lorenz & Triebe GmbH

Standort I

Mühlenstraße 5-9
45894 Gelsenkirchen-Buer

im St. Marien-Hospital Buer

Standort II

Zum Ehrenmal 21
45894 Gelsenkirchen-Buer

im Medical Center Bergmannsheil Buer

SPRECHSTUNDEN

Montag - Freitag: 08:00 - 12:00 Uhr
Montag - Freitag: 15:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch: 08:00 - 12:00 Uhr
außerhalb der Sprechzeiten nach Vereinbarung

Mammadiagnostikleistungen
der Radiologie Lorenz & Triebe

  

Brustdrüsensonographie

Die wichtigste Zusatzuntersuchung bei Abklärung unklarer Befunde stellt die Sonographie der Brust dar. Mit der Ultraschalluntersuchung werden wichtige Informationen über erkennbare Herdbefunde gesammelt. Auf diese Weise können unsere Ärzte erfahren, ob diese zystisch oder solide sind oder ob sie zur Zerstörung der normalen Gewebsarchitektur führen. 

Das Brustdrüsengewebe ist individuell sehr unterschiedlich dicht. Bei hoher Dichte (ACR III und IV) ist das individuelle Brustkrebsrisiko etwas erhöht, aber die Aussagekraft der Mammographie eingeschränkt. In diesen Fällen sollte eine ergänzende Sonographie erfolgen.

Der Ultraschall ist bei Frauen unter 40 Jahren die Methode zur Wahl der Abklärung von klinischen Auffälligkeiten.

Mammographie

Die Mammographie ist eine sehr wichtige Methode für die Erkennung von Brustkrebsvorstufen oder früheren Tumorstadien. Wir setzen sie zur Vorsorge und Brustkrebsfrüherkennung ein.

Die Aussagekraft der Mammografie hängt unter anderem von der Dichte des Drüsengewebes und dem Alter der Frau ab. Jüngere Frauen unter 40 haben meist ein sehr dichtes Brustgewebe. Eine sichere Diagnosestellung kann dann unter Umständen schwieriger sein. Mithilfe der Mammographie-Aufnahmen lässt sich die normale, altersabhängige Beschaffenheit der Brust beurteilen. Krankhafte Veränderungen können dagegen abgegrenzt werden. Schon sehr kleine Tumoren, die noch nicht tastbar sind, können so bereits im Frühstadium von drei bis fünf Millimeter Größe erkannt werden.

Die Darstellung von sogenannten Mikroverkalkungen ist ein Vorteil der Mammographie. Diese Mikroverkalkungen sind nicht zwangsläufig bösartig, können jedoch auch erste sichtbare Zeichen für einen bösartigen Tumor in der Brust sein oder auf Krebsvorstufen hinweisen. Die Mammographie ist zurzeit die einzige für die Erkennung von Brustkrebsvorstufen oder früheren Tumorstadien anerkannte Methode der Diagnostik.

Der individuelle Nutzen einer Mammographie überwiegt ab dem Alter von 40 Jahren der Strahlenbelastung.

Für Frauen zwischen 50 und 70 Jahren wird das Mammographie-Screening angeboten.